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Die 3G Wildkamera von Spypoint ist im Einsatz beim Jungjäger

Im Wald und der Wildnis geschieht so viel Spannendes, doch vieles kriegt man nicht mit. Man findet am nächsten Morgen vielleicht eine frische Fährte oder Losung. Dank der Wildkamera wurde ich schon oft mit interessanten Bildern auf meinem Smartphone überrascht. Ein absolutes Highlight war eine Rotte Sauen an der Kirrung.

Eine Rotte Sauen an der Kirrung kurz nach Mitternacht im Februar

Doch zuerst muss die Kamera in Betrieb genommen werden. Im Lieferumfang ist bis auf die SD Speicherkarte alles enthalten, auch die benötigte SIM Karte. Das Einrichten ist sehr unkompliziert, da das Programm einem Schritt für Schritt weiterleitet. Benötigt wird jedoch ein Account bei Spypoint. Die ersten 30 Tage kann die Kamera kostenlos getestet werden. Danach stehen vier verschiedene Abos zur Verfügung. Beim kostenlosen Abo stehen einem die Übertragung von 100 Fotos pro Monat zu. Die weiteren Abos kosten zwischen 5 und 25 Euro pro Monat und bieten eine grössere Anzahl an Fotos sowie weitere Zusätze.

Auf meinem Smartphone habe ich die App von Spypoint installiert. Diese fand ich anfänglich etwas unübersichtlich, gewöhnte mich aber an die Darstellung und die Menüführung. Über die App lassen sich auch die Einstellungen auf der Kamera verstellen. So kann z.B. die Sensorempfindlichkeit verstellt, die Serienbildanzahl eingestellt werden oder ob die Kamera fotografieren oder filmen soll. All das kann von zuhause aus eingestellt werden. Die Montage der Kamera im Wald funktioniert einfach und schnell mit einem Zurrgurt (SpanSet).

Die Statusanzeige in der App

Auf den meisten Fotos ist gut zu erkennen, was sich vor der Linse herumtreibt. Sowohl am Tag wie auch in der Nacht. Was mich öfter verwirrt hat ist die Batterieanzeige. Bei tiefen Temperaturen zeigt sie einen tieferen Batterieladestand an als bei warmen Temperaturen. Ich wechselte die Batterien aus, um zuhause beim Messen der Spannung festzustellen, dass die ausgetauschten Batterien noch Reserven haben. Wieder eingesetzt zeigte die App zwar immer noch 0% Ladung, die Kamera übertrug aber noch weitere drei Wochen Bilder.

Überwachung des Rehwildbestandes nach der Bockeröffnung im Mai
Im April hat sich ein Mäusebussard ablichten lassen.
Auch ein Fuchs besuchte die Kirrung an einem Mittag im Februar
Ein Reh zu später Stunde im August
Der Frühaufsteher im Juli
Der Brunftbock wartet auf eine Geiss
Rehbrunft im Juni nach der Dämmerung

Mit der Kamera erweitert sich das Blickfeld, egal ob damit Wildwechsel überwacht werden, ein Marder in der Nachbarschaft ertappt werden soll oder eine Kirrung überwacht wird. Auf jeden Fall freue ich mich auch heute noch über jedes Bild, das mir die Kamera sendet.

Die Link 3G Wildkamera von Spypoint ist nicht mehr erhältich, jedoch das Nachfolgemodell Link Evo, welches momentan zu einem unschlagbaren Preis angeboten wird. 

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  • toller Bericht

    Danke für den tollen Bericht, das hat mir den Entscheid für eine Wildkamera um einiges erleichtert. Habe mich schlussendlich für das erwähnte Nachfolgemodell Link evo entschieden und bis jetzt nie bereut.

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